08. April 2026 – 14. Oktober 2026
Ausgehend von dem kulturphilosophischen Essay Lob des Schattens (1933) des japanischen Schriftstellers Tanizaki Jun’ichirō zeigte die Sammlungspräsentation eine Auswahl zeitgenössischer, ostasiatischer Positionen aus dem eigenen Bestand. Im Zentrum der ausgestellten Werke stand so das gleichberechtigte Zusammenspiel von Licht und Schatten, Fülle und leere sowie Materialität und Spiritualität.
Zu sehen waren Werke japanischer, chinesischer, südkoreanischer und vietnamesischer Künstler:innen, die sich auf unterschiedliche Weise mit tradierten Normen und Praktiken ihrer jeweiligen Gesellschaften auseinandersetzen.
Mit Werken von u.a. Ai Weiwei, Leiko Ikemura, Yayoi Kusama, Lee Ufan, Thuy Tien Nguyen, Hyun-Sook Song, Evelyn Taocheng Wang und Haegue Yang.
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